Herzlich willkommen am Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

 

Info

Latein

„Felix, qui potuit rerum cognoscere causas.“
„Glücklich, wem es gelang, den Grund der Dinge zu erkennen.“

 

Vergil

 

 

 

Selbstverständnis des Faches

 

  • Latein ist ein wichtiges Fundament der europäischen Kultur;
  • Latein ist Basissprache Europas: Spanisch, Italienisch, Französisch, Portugiesisch, Rumänisch gehen zu einem großen Teil auf diese gemeinsame Grundlage zurück;
  • Im Fachunterricht Latein werden wesentliche Kompetenzen angeeignet, trainiert und gefördert;
  • Latein erschließt die Welt der Römer im Besonderen wie die Antike im Allgemeinen;
  • Latein vermittelt breites Grundlagenwissen;

 

Latein für alle – Omnibus
Antworten des Lehrplans gemäß dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsplanung:

 

Fachprofil des Faches LateinGrundkenntnisse Latein Jg. 5/6 mit 10 – die Zusammenstellung des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung finden Sie auf folgender ISB-Internet-Seite:

 

Grundkenntnisse Latein Jg. 5/6 mit 10

 

Die Ziele

 

Bei der Analyse und Übersetzung der lateinischen Texte stehen folgende wichtigen methodischen Prinzipien und bewährten Arbeitstechniken im Mittelpunkt:

 

  • Genauigkeit in der Erfassung und Analyse von Texten
  • Blick für Zusammenhänge und Verbindungen
  • Fähigkeit zu Sprach- und Textreflexion
  • Bemühen um adäquate Übersetzung und den korrekten zielsprachlichen Ausdruck
  • Förderung der muttersprachlichen Kompetenz als Schlüsselqualifikation
  • Schulung und Einübung logischen Denkens

 

Durch den Sprachunterricht öffnet sich für die Schülerinnen und Schüler der Zugang zur römischen Literatur. Damit begegnen sie literarischen Werken von hohem Rang und bleibender Wirkung. Die Schülerinnen und Schüler erleben mit Cicero Glanzstücke der Rhetorik, erkennen die Verheerungen und Brutalitäten hegemonialer Expansionspolitik (Caesar), durchleiden die Qualen verschmähter Liebe (Catull) und lassen sich durch vielfältige Mythen und Sagen verzaubern (Ovid). Sie setzen sich auseinander mit römischen Vorstellungen zu Politik und Recht (Cicero), ringen um die Frage nach glücklicher Lebensführung und dem rechten Handeln (Seneca) und lassen sich anrühren durch die Poesie der Dichter (Ovid, Horaz). Und vielleicht wächst neben der Kenntnis von Vokabeln, Grammatik, Fakten und Hintergründen auch das Bewusstsein, dass die Fragen und Antworten der alten Römer geschichts- und kulturübergreifend auch uns heutige Menschen noch unmittelbar ansprechen. Die Beschäftigung mit Latein bietet Denkanstöße und Herausforderungen jenseits schnell wechselnder Zeitgeistmoden sich mit dem bleibend Gültigen grundlegender Menschheits- und Gesellschaftsfragen zu beschäftigen. Die Griechen und Römer stellten zum ersten Mal diese prinzipiellen und grundlegenden Fragen. Ihre Antworten haben nichts von ihrer Relevanz und Aktualität verloren. Die Wurzeln des heutigen Europa liegen in der Antike. Der Lateinunterricht vermittelt nicht nur ein Verständnis des Weiterlebens des Lateinischen in den romanischen Sprachen, sondern darüber hinaus ein tieferes Verständnis für die Grundlagen Europas und seine kulturellen Wurzeln: Religion, Sprache, Literatur, Philosophie, Geschichte, Recht. Durch das Verständnis und die Kenntnis des gemeinsamen kulturellen Erbes werden die Schülerinnen und Schüler als Bürger Europas sensibilisiert für die Zusammengehörigkeit europäischer Staaten, für eine gemeinsame Identität über nationale Grenzen hinweg, um „in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.“ (Präambel GG)

 

Besonderheiten am WHG: Latein als 1. Fremdsprache

 

Als eines von wenigen Gymnasien mit naturwissenschaftlich- technologischer und sprachlicher Ausrichtung bietet das WHG Latein schon ab der 5. Jahrgangsstufe als 1. Fremdsprache an. Grundständiges Latein bietet viele Vorteile:

 

  • Beim Übersetzen lateinischer Texte wird grundlegende muttersprachliche Kompetenz eingeübt und gefördert. Dies hilft in allen Fächern, besonders im Deutschunterricht;
  • Latein erfordert regelmäßige und konzentrierte Vorbereitung und Mitarbeit, was allgemein eine für das erfolgreiche Bestehen eines Gymnasiums unerlässliche Arbeitshaltung fördert;
  • L1 Schülerinnen und Schüler haben vier Jahre Zeit für den Stoff der Spracherwerbsphase. Wer Latein als 2. Fremdsprache wählt, muss in nur drei Jahren den Stoff bewältigen. Somit verbleibt für L1 nicht nur mehr Zeit zum Üben und Wiederholen, sondern es bieten sich zusätzliche Möglichkeiten, gezielter auf die Interessen und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler einzugehen;
  • Die Befürchtung, dass wegen Verfehlens des Klassenziels der 5. Jahrgangsstufe ein Übertritt an die Realschule wegen fehlenden Englischunterrichts erschwert bzw. verunmöglicht wird, ist theoretisch gerechtfertigt. Allerdings kommen solche Fälle in der Schulpraxis kaum vor;
  • Bei der Wahl von Latein als erster Fremdsprache eröffnet sich die Möglichkeit von der 8. bis zur 10. Jahrgangsstufe Französisch als dritte Fremdsprache zu wählen;

 

 

 

Lehrwerke

 

In der Spracherwerbsphase:

 

L1:Campus B neu, Bd. 1-4

 

L2: Campus C neu, Bd. 1-3

 

 

 

W-/P-Seminare

 

 

 

Jahr W-Seminar:
2018/20 Rezeption antiker Stoffe im Film
2018/20 Traumdarstellungen in der antiken lateinischen Literatur

 

 

 

Jahr P-Seminar:
2018/20 Latein an der Grundschule

 

 

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen

 

Jedes Jahr nehmen Schülerinnen und Schüler des WHG am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil, um in etwas anderen Aufgabenformen als den gewohnten ihr Können unter Beweis zu stellen. Nähere Informationen finden Sie unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de.

 

 

 

Veranstaltungen

 

Lesung Franjo Terhart 8.2.2020

 

Am 8.2.20 konnten die Lateinerinnen und Lateiner der Unterstufe ebenso wie die 9. Jahrgangsstufe ihre erste Autorenlesung am Werner-Heisenberg-Gymnasium erleben. Der Autor und studierte Altphilologe Franjo Terhart kam auf Einladung der Fachschaft Latein ans WHG. Die Kinder und Jugendlichen ließen sich von Franjo Terhart auf eine spannende Zeitreise ins antike Rom und ins Heerlager Hannibals mitnehmen. Der erfolgreiche Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher las aus seinen Mitratekrimis, in denen die pfiffige Römerin Cornelia mit ihren Freunden unheimlichen Dingen in der antiken Stadt auf der Spur sind. Gebannt erlebten die Schülerinnen und Schüler mit den Spürnasen seltsame Dinge, so trafen sie mit ihnen undurchsichtige Magier, hörten von mysteriösen Diebstählen und begleiteten sie sogar auf ihrem Abstieg in die Unterwelt. Auf phantasievolle Weise tauchten die Schülerinnen und Schüler in den Alltag der antiken Millionenstadt ein. Im Anschluss daran tauschte die Unterstufe ihre Sitzplätze mit den Neuntklässlern. Franjo Terhart entführte die Mittelstufenschüler mit seinem Roman „Die magische Karthagermünze“ ins Heerlager des Feldherrn Hannibal. Die jugendlichen Zuhörer folgten angespannt der abenteuerlichen Geschichte des Jungen Jannik, der während einer Urlaubsreise mit seinen Eltern in Tunesien eine geheimnisvolle Münze im Sand findet und sich plötzlich im Heerlager Hannibals wiederfindet. Ebenso interessiert hörten die Schülerinnen und Schüler den ausführlichen geschichtlichen und archäologischen Erklärungen zu, die Terhart immer wieder zum besseren Verständnis des Textes beitrug. Nicht weniger spannend als seltsame Magier, geheimnisvolle Münzen und Hannibals Elefanten war die Biographie Franjo Terharts selbst. Er hatte aus Liebe zur Schriftstellerei seinen eigentlichen Beruf als Latein- und Philosophielehrer aufgegeben. Seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern kommen ihm aber auch heute noch zugute, wie er durch seine farbigen und genauen Schilderungen wie durch seine lebensnahe und schülerzentrierte Vortragsweise unter Beweis stellte. Als Resümee kann festgehalten werden, dass vorgelesen zu bekommen nicht nur eine Abwechslung zur eingefahrenen Routine des Schulalltags ist, sondern auch innere Ruhe und Konzentration fördert. Statt ständig mit der Flut äußerer Reize konfrontiert zu werden, können die Schülerinnen und Schüler in eine innere Welt eintauchen und in sich selbst Bilder entstehen lassen, können empathisch mit den Romanfiguren mitfiebern und somit eine bleibende Erinnerung schaffen und eine als wertvoll erfahrene Zeit erleben.

 

 

 

Zugelassene Hilfsmittel:

 

Ab der 9. Jahrgangsstufe fordert der Lehrplan im Fach Latein Lexikonarbeit. Die Schule verfügt über ausreichend klausurgeeignete Langenscheidt-Lexika, die als Präsenzlexika für die Arbeit in den Klassen zur Verfügung stehen, sodass der Umgang mit dem Lexikon im Unterricht geübt werden kann. Die Anschaffung eines Lexikons für die häusliche Vorbereitung wird aber unbedingt empfohlen.

 

 

 

Zugelassene Lexika:

 

  • Heinichen, Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch, 10. Auflage/ unveränderter Neudruck (zuletzt Stuttgart 1993).
  • Langenscheidts Großes Schulwörterbuch Lateinisch-Deutsch, bearbeitet v. E. Pertsch auf der Grundlage des Menge-Güthling, erweiterte Neuauflage (zuletzt Berlin/ München/ Wien/ Zürich 1983).
  • Stowasser. Lateinisch-Deutsches Wörterbuch (zuletzt Wien/ München 1994).
  • Der kleine Stowasser, Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch (zuletzt München 1994).
  • Pons Globalwörterbuch lateinisch-deutsch, 2. neu bearbeitete Auflage 1986; korrigierter Nachdruck 1987 [vergriffen].
  • Pons Wörterbuch für Schule und Studium, lateinisch-deutsch, 2. neu bearbeitete Auflage 1986. Nachdruck 1999.

 

 

 

Links/Materialien:

 

Georges, Karl Ernst: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch
Reinhold Klotz (Hg.): Handwörterbuch der lateinischen Sprache
PONS.eu – Das Online-Wörterbuch
Gottweins lateinisches Lexikon
Johann Ramminger: Neulateinische Wortliste.
Mundus Latina – Arena: Sammlung von Beiträgen wie Videos, Liedern etc. zu Themen des Lateinunterrichts (erstellt von Lehrern, Schülern).

 

Informationen zum Latinum:

 

Das Latinum

 

Die Zuerkennung des Latinums setzt die Fähigkeit voraus, „lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Stellen (bezogen auf Bereiche der politischen Rede, der Philosophie und der Historiographie) in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen“, im Wesentlichen also Texte von Cicero. Dieses Niveau wird im Gymnasium bei Latein als erster und zweiter Fremdsprache über den Pflichtunterricht nach der Spracherwerbsphase und zwei weiteren Lektürejahren in Jahrgangsstufe 10 bei mindestens Note 4 im Jahreszeugnis erreicht und in diesem sowie im Abiturzeugnis bestätigt.

 

 

 

Das kleine Latinum

 

Die Zuerkennung gesicherter Lateinkenntnisse bzw. des Kleinen Latinums setzt die Fähigkeit voraus, „lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich einfacherer Prosatextstellen in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen“ (entsprechende antike mittelalterliche und neuzeitliche Texte, z.B. Nepos, Curtius Rufus, Vulgata). Dieses Niveau wird im Gymnasium bei Latein als erster und zweiter Fremdsprache über den Pflichtunterricht nach der Spracherwerbsphase und einem weiteren Lektürejahr in Jahrgangsstufe 9 bei mindestens Note 4 im Jahreszeugnis erreicht und in diesem sowie im Abiturzeugnis als „Kleines Latinum“ bestätigt.

 

 

 

Lateinkenntnisse

 

Die Zuerkennung von Lateinkenntnissen setzt die Fähigkeit voraus, Texte, wie sie üblicherweise am Ende der Spracherwerbsphase in den vom Staatsministerium genehmigten Lehrbüchern zu finden sind, in Inhalt, Aufbau und Aussage zu erfassen. Dieses Niveau wird im Gymnasium bei Latein als erster und zweiter Fremdsprache in Jahrgangsstufe 8 bei mindestens Note 4 im Jahreszeugnis erreicht.

 

Ein „praktischer“ Vorteil: das Latinum ist immer noch Prüfungs- und Studienvoraussetzung für viele Studiengänge und Abschlüsse an den Universitäten.

Aktuelle Beiträge aus der Fachschaft:

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