Das P‑Seminar Hüttentour stellt sich vor
Die P-Seminare in der 11. Klasse enthalten großartige Projekte. Wir stellen hier ein ganz besonderes vor. Im Fach Sport unter der Leitung von Frau Ederer planen wir eine mehrtägige Hüttentour in Bayern und führen diese Ende des Jahres auch durch.
So ein großes Ziel benötigt viel Planung; dazu haben wir uns in mehrere Ressorts aufgeteilt. Der größte Bereich ist die Routenplanung. Je zwei Leute planen dabei in vier Regionen eine Strecke mit drei Übernachtungen. Es werden für jeden Tourentag alle möglichen Daten berechnet, damit wir ein sicheres, aber auch spannendes Erlebnis haben werden. Wohin es am Ende geht, entscheiden wir noch alle zusammen.
Damit das ganze Team auch fit ist und die fünf bis sechs aktiven Stunden am Tag gut bewältigen kann, gibt es außerdem eine Gruppe, die sich mit der Trainingsplanung beschäftigt. Diese Gruppe erstellt einen Trainingsplan zur Vorbereitung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars müssen ihren Trainingsfortschritt in einem Trainingstagebuch dokumentieren. Zusätzlich zum Training zu Hause gibt es im Rahmen unserer Seminartreffen auch wöchentlich ein Workout, das wir gemeinsam absolvieren.
Das letzte Team, welches auch diesen Artikel verfasst hat, ist das Team PR und Dokumentation. Wir schreiben Artikel, sprechen mit möglichen Sponsoren für unser Projekt und organisieren ein Team-T-Shirt für alle. Außerdem werden wir über unsere Vorbereitung auf die Hüttentour berichten und im Anschluss daran unsere Eindrücke von der großen Tour schildern.
Um den aktuellen Fitnessstand zu überprüfen und erste Wandereindrücke zu sammeln, haben wir auch schon zwei Probewanderungen absolviert, von denen hier einige Eindrücke zu sehen sind.
Auf zur Brecherspitze
Von den bisherigen Wanderungen wollen wir ebenfalls etwas teilen. Unsere erste Probetour führte uns auf die Brecherspitze. Vom Münchner Hauptbahnhof fuhren wir mit der Regionalbahn an den Schliersee, von wo aus wir zur fünfstündigen Wanderung aufbrachen. Dem kalten und nebligen Wetter zum Trotz erreichten wir den Gipfel. Leider erwartete uns keine – sonst sehr schöne – Aussicht. Danach kehrten wir zu Kaiserschmarrn auf einer Hütte ein, bevor wir den Abstieg und damit den Heimweg antraten.
Erster Schnee am Seekarkreuz
Bei der zweiten Wanderung ging es auf das Seekarkreuz bei Lenggries. Hier sahen wir nach einem teilweise nassen Aufstieg auf 1300 Metern den ersten Schnee des Jahres – schon drei Tage vor dem ersten November. Einen weiteren, anstrengenden Aufstieg später erreichten wir das Gipfelkreuz, das nach einem schnellen Foto für die Einkehr auf der Lenggrieser Hütte wieder verlassen wurde. Mit einem schnellen Lauf, um den Zug im Bahnhof von Lenggries noch zu erwischen, machten wir uns schließlich auf den Weg Richtung München.
Wir gehen dieses Projekt mit viel Vorfreude und Motivation an und tun alles dafür, dass dies auch zu einer gelungenen Wanderung führt. Es werden sicher weitere Berichte unsererseits folgen, um euch einen Eindruck in unser Projekt zu geben.