Croissants, pains au chocolat et plein d’amour – der Schüleraustausch der 8. Klassen mit Bonneville
Er wurde doch erst vor Kurzem eingeführt – und fand in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt: unser Austausch mit Bonneville. Und gefühlt wird immer noch eine Schippe draufgelegt. So wurden wir – das sind 27 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen sowie Frau Haske und Frau Hakenjos – Mitte März in Bonneville (Haute-Savoie) mit einem Riesenbuffet voller Viennoiseries bei strahlendem Sonnenschein empfangen.
Nach der langen Busfahrt, einmal durch die gesamte Schweiz, war die Freude darüber natürlich besonders groß. Wir freuten uns auch über das Wiedersehen nach drei Monaten, denn unsere französischen Austauschpartner waren bereits im Dezember bei uns gewesen und hatten sich nach einer ereignisreichen Woche mit vielen Aktivitäten und einem feierlichen Abschiedsabend voller Wehmut verabschiedet. In Bonneville erwartete uns ein ebenfalls abwechslungsreiches Programm: ein gemeinsamer Unterrichtsbesuch, bei dem wir die Vorzüge des deutschen Schulsystems wieder mehr zu schätzen lernten (vor allem das vergleichsweise frühe Unterrichtsende), Schneeschuhwanderung in den Bergen, Ausflug nach Chamonix mit dem Gletscher Mer de Glace, der von Jahr zu Jahr weiter zurückgeht, eine Rallye durch das Reblochon-Museum, dem traditionellen Käse aus der Haute-Savoie, Freizeit in der wunderschönen Stadt Annecy, dem Venedig der Alpen, sowie der bewährte Ausflug nach Genf zur UN, wo wir einer Sitzung des Menschenrechtsrates beisitzen durften, und zum Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum. Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr am letzten Abend die Nachtwanderung „Alta Lumina“, bei der wir uns von Lichtern und Tönen durch den Wald führen lassen durften.
Neben dem vielfältigen Programm erhielten die Schülerinnen und Schüler dank ihrer Gastfamilien einen sehr guten Einblick in das Leben einer französischen Familie und konnten ihr Französisch aufbessern. Sie öffneten sich für diesen Austausch und zeigten, wie wertvoll diese Erfahrungen sind und wie sehr sie über sich hinauswachsen, wenn sie sich auf diese Situation einlassen.
Wir freuen uns schon auf viele weitere Jahre dieses bereichernden Austauschs mit Bonneville. À très bientôt.
Margaux Hakenjos