„Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!“
Ein großartiger Erfolg, der uns einen erlebnisreichen Schuljahresbeginn bescherte, glückte unseren Leichtathletikteams der Jungen U18 und Mixed U16 im Landesfinale im Juli 2026. Sie qualifizierten sich für das Bundesfinale vom 15. bis 19.09.26 in Berlin.
Der erste Schultag begann für diese 17 Jungen und 7 Mädchen nicht im Klassenzimmer sondern auf Gleis 22 des Münchner Hauptbahnhofes. Von dort fuhren sie mit ihren Betreuern Uli Lortz, Lorenz Adler und Kathrin Warta mit dem Sprint-ICE in die Bundeshauptstadt. Nach der erfolgreichen Akkreditierung und dem Bezug des Hotels in Berlin Schöneberg stand noch eine kleine Lockerungseinheit an, bevor es rechtzeitig in die Betten ging. Schließlich fanden schon am nächsten Tag die ersten Wettkämpfe für die Mixedmannschaft statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlugen sich wacker und zeigten Leistungen, die trotz der 6-wöchigen Ferienpause vorzeigbar waren. Hier besonders zu erwähnen sei der Weitsprung von Melander Wittmann, der in seinem ersten Versuch zentimetergenau das Brett traf und eine neue Bestleistung mit 5,56 m in die Wertung einbrachte. Schlussendlich stand ein 14. Platz für unsere Mannschaft fest, den man in Anbetracht der Konkurrenz, die größtenteils aus Sportschulen, die ihre Mannschaften mit deutschen Meistern füllen können, bestand, sehr schätzen muss.
Am nächsten Tag mussten dann die Jungen U18 an den Start, die am Vortag noch die „Kleinen“ als Fans unterstützten. Auch hier riefen alle ihre Leistungen ab. Nennenswert ist hier Aiven Wolf im 800-m-Lauf. Er durfte mit den am schnellsten gemeldeten Läufern an den Start gehen und behielt in einem von Rangeleien geprägten Rennen einen kühlen Kopf. Für ihn stand am Ende eine neue Bestleitung von 2:04 Minuten in der Ergebnisliste. Lauthals wurden die „Großen“ von der Mixed U16 unterstützt. Am Ende reihte sich diese Mannschaft in der starken Konkurrenz auf dem 13. Platz ein.
Der Freitag war dann für alle Mannschaften ein freier Tag, der für die Entdeckung Berlins zur Verfügung stand. So besuchten alle die Ausstellung im „Tränenpalast“ an der Friedrichsstraße, in der man die Grenzkontrollen und die Zeit der Teilung Berlins hautnah erfahren kann. Auch der Reichstag, das Brandenburger Tor und die Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus lagen auf dem Weg des Spazierganges.
Am Abend folgte dann noch die große Abschlussfeier mit der Ehrung der drei Erstplatzierten in der Max-Schmeling-Halle, wo sich die Jugendlichen noch einmal mit den Teilnehmern aus den anderen Bundesländern und Sportarten austauschen konnten.
Die Rückfahrt am nächsten Tag erfolgte mit der deutschen Bahn in aller Ruhe, man merkte den Schülerinnen und Schülern die Eindrücke und Erlebnisse der vorangehenden Tage an. Einig waren sich aber alle, dass das für sie nicht das letzte Bundesfinale gewesen sein soll.