Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

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Schulleben

Botschafterin der Deutsch-Französischen Hochschule informiert über bilinguale Studiengänge

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„Zwei Abschlüsse sind besser als einer!“ – das machte die Botschafterin der Deutsch-Französischen Hochschule, Julia Brunkert, bei ihrem Besuch am WHG deutlich. Denn wer ein Doppeldiplom vorweisen könne, habe bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das gelte für das AbiBac genauso wie für einen doppelten Hochschulabschluss.

Während ihres Vortrags zeigte Frau Brunkert den Schülerinnen und Schülern des AbiBac-Zuges Wege auf, die es ihnen ermöglichen, nach dem Schulabschluss im bilingualen Hochschulbereich zu studieren. Die Deutsch-Französische Hochschule ist ein Netzwerk, zu dem sich mehr als 190 deutsche und französische Hochschulen sowie Drittlandhochschulen zusammengeschlossen haben. Gemeinsam bieten sie mehr als 180 Studiengänge nahezu aller Fachrichtungen an.

Frau Brunkert erläuterte den Schülerinnen und Schülern auch die zahlreichen organisatorischen Erleichterungen und finanziellen Unterstützungen, die ein Studium über die DFH mit sich bringt. Zudem schilderte sie als ehemalige Physikstudentin ganz persönliche Erfahrungen, die sie im Rahmen ihres Studiums in Deutschland, Belgien und Frankreich sammeln konnte. Im Rahmen ihres Bachelorstudienganges hat sie Mobilität und Flexibilität erfahren und gelebt. Sie schätzt es heute sehr, dass ihr Studienabschluss neben ihren fachlichen und sprachlichen Kompetenzen auch diese Schlüsselqualifikationen dokumentiert.

Interessierte Schülerinnen und Schülern erhalten gern über Frau Krönert Broschüren mit Informationen zu den Studiengängen sowie zu den Einschreibemodalitäten der Deutsch-Französischen Hochschule.

Juliane Krönert, Koordinatorin AbiBac

Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a stellen sich eine gesunde Pause zusammen.

Die „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Verlauf des Schuljahres am Werner-Heisenberg-Gymnasiums geworden. Dieses Jahr fand sie vom 14. bis 18. Oktober unter dem Schwerpunktthema „#klima“ statt. Ziel dieser Woche war es, die Schülerinnen und Schüler für eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Lebensweise zu ermuntern. Am WHG stellten beispielweise die Fünftklässler im Fach Natur und Technik ihre eigene gesunde Pause zusammen. Die 6. Klassen setzten sich mit dem Umgang mit Müll und der Müllvermeidung auseinander. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe durften einem Vortrag über „HIV und sexuell übertragbare Krankheiten“ folgen. Daneben fanden zahlreiche weitere Projekte in den Fächern Kunst, Geographie, Physik, Wirtschaft und Recht, Geschichte und Sozialkunde statt. Vielen Dank an alle, die zu dieser abwechslungsreichen und gelungenen Woche beigetragen haben.

Martin Doppel

Vive l’Europe!

Deutsch-französischer Jugendkongress 2019 in Düren

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Gemeinsam mit 800 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich, Polen und der Ukraine nahmen im September neun Schülerinnen der Q11 und Q12 aus dem AbiBac-Zweig am 8. Deutsch-französischen Jugendkongress in Düren teil. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron war das Ziel des Kongresses, die deutsch-französische Freundschaft als Motor Europas für die Jugendlichen erlebbar und greifbar zu machen.

Unsere AbiBac-Schülerinnen bearbeiteten in Workshops grenzüberschreitende Themen: Sie erprobten einen plastikfreien Alltag und stellten gemeinsam nachhaltige Seife, Shampoo und Cremes her. Im Hochseilgarten beschritten sie gemeinsame Wege in Teams. Im Workshop „Erklärvideos zu Redewendungen“ untersuchten sie Sprichwörter aus verschiedenen Sprachen und stellten sie in kurzen Videos kreativ nach, um sie zu erklären. Im Workshop „Propaganda 2.0: Fake News“ untersuchten die Jugendlichen schließlich die Wirkung von Nachrichten in der heutigen Zeit und erarbeiteten gemeinsam Leitlinien für einen kompetenten Umgang in unserer medialen Welt.

Vor 2.400 Gästen wurden die Ergebnisse der Workshops zum Abschluss in der Arena Düren vorgestellt: In unterschiedlichen Sprachen brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Bühne, was durch Teamwork in kürzester Zeit auch über eventuelle Sprachbarrieren hinweg erreicht werden kann. Hochkarätige Gäste wie Armin Laschet, der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, und Anne-Marie Descôtes, die französische Botschafterin in Berlin, umrahmten die Präsentationen mit ihren Redebeiträgen. Darin ehrten sie das Engagement der Jugendlichen und gaben einen Ausblick auf die Zukunft Europas. Die unzähligen Begegnungen während des Jugendkongresses gaben Anlass zu großem Optimismus –der Leitspruch nahm im Laufe dieser Woche vielerlei Gestalt an: Vive lamitié franco-allemande et vive l’Europe.

Das Werner-Heisenberg-Gymnasium bietet seit 1999 einen AbiBac-Zweig an, in dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 neben dem Französischunterricht auch Geschichte, Geographie und Sozialkunde auf Französisch lernen. Am Ende ihrer Schulzeit erwerben sie zwei Abschlüsse: das deutsche Abitur und das französische baccalauréat. Sie behandeln im Unterricht deutsch-französische Themen vertieft und profitieren vom Netzwerk der Schulen mit bilingualen Zweigen, das eine Vielzahl von Begegnungs- und Austauschsituationen ermöglicht.

Robert Wagner

Video über den 8. Deutsch-französischen Jugendkongess in Düren

Zeitzeugengespräch zum Holocaust mit Abba Naor

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Mahnmal zum Todesmarsch aus dem KZ Dachau

Am 17. Oktober besuchte der Holocaustüberlebende Herr Abba Naor das WHG, um der neunten und zwölften Jahrgangsstufe seine Geschichte zu erzählen. Insgesamt zweieinhalb Stunden nahm sich Herr Naor Zeit und berichtete von seiner Kindheit im litauischen Kaunas. Bewegend erläuterte der Zeitzeuge, wie er im jüdischen Ghetto seinen älteren Bruder, im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig dann seine Mutter und seinen jüngeren Bruder verlor. Er selbst und sein Vater kamen in verschiedene Außenlager des KZs Dachau, Herr Naor überlebte wie durch ein Wunder auch den Todesmarsch und traf danach seinen Vater wieder.

Während Herr Naor spricht, ist es sehr still im gut gefüllten Raum. Alle Anwesenden sind merklich betroffen. Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Zuhörer die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die sie auch intensiv nutzten. Herr Naor überraschte immer wieder durch seine freimütigen Antworten und seine positive Weltsicht. „Jeder hat ein Recht auf Leben“, diese Botschaft will er den Jugendlichen mitgeben.

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete über das Zeitzeugengespräch am WHG in ihrer Lokalausgabe.

Elisabeth Able, Fachschaft Geschichte

Herzlich willkommen am WHG!

Schulgemeinschaft begrüßt 128 neue Fünftklässler

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Bereits zum 29. Mal lud die Schulgemeinschaft des Werner-Heisenberg-Gymnasiums die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler zum Willkommensfest ein. In der festlich geschmückten Turnhalle nahmen Schulleiter Armin Eifertinger und der Elternbeiratsvorsitzende Prof. Dr. Tom Nilges insgesamt 128 Schülerinnen und Schüler feierlich auf und setzten damit eine langjährige Tradition der Schule fort.

Den Übertritt ans Gymnasium verglich Herr Eifertinger in seiner Begrüßungsrede mit dem Pflanzen eines Baumes: Nach seiner Einsetzung schlägt er breite und tiefe Wurzeln, um ein bestmögliches Netzwerk zu bilden. Ist dieses Wurzelwerk gut genug, so wächst und gedeiht der Baum, trotzt schlechtem Wetter und trägt am Ende eines jeden Jahres stolze Früchte. Die Schulgemeinschaft bildet demnach den Nährboden, in dem sich unsere neuen Schülerinnen und Schüler tief und fest verwurzeln werden.

Der Jahrgangsstufenbaum, der auch in diesem Jahr als wesentlicher Bestandteil des Willkommensfests auf dem Schulgelände gepflanzt wurde, ist ein Ginkgo. Stadtrat Dr. Götz Braun, Vorsitzender der Ortsgruppe Garching des Bund Naturschutz in Bayern, arbeitete zusammen mit den Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern die Merkmale dieses „lebenden Fossils“ sehr anschaulich heraus.

Bevor die Schüler den bunt geschmückten Setzling nach draußen brachten und Herr Eifertinger auf dem Hügel hinter der Dreifachturnhalle zur Schaufel griff, überreichten die Schulleitung und der Elternbeirat allen neuen Schützlingen zwei Geschenke. Die WHG-Trinkflasche und das Lebkuchenherz des Elternbeirats haben einen praktischen und einen sinnbildlichen Mehrwert: Sie stehen für eine gute und sichere Versorgung sowie für das herzliche Willkommen der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule.

Dominik Viehbeck, pädagogischer Betreuer der Unterstufe

Wandertag „WHG fit for future“

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Die Klasse 6b nach dem Müllsammeln in Garching

Der diesjährige Wandertag stand ganz im Sinne des Themas Nachhaltigkeit und wurde bewusst auf den 20. September gelegt. Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten am Vormittag die Möglichkeit, sich im Klassenverband unter dem Motto „WHG fit for future“ zu engagieren. Nach Schulschluss um 13 Uhr konnten sie sich den Aktionen in der Münchner Innenstadt anschließen.

Ziel des Wandertags war, bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ein erhöhtes Bewusstsein für den Schutz der Umwelt zu wecken. Der Tag war u.a. durch folgende Aktionen geprägt:

  • Wandern und Müll sammeln
  • Besuch des Museums Mensch und Natur sowie der Umweltausstellung im Deutschen Museum

  • Bau von Insektenhotels

  • Besuch der Reptilienauffangstation

  • diverse Fotochallenges zum Thema Nachhaltigkeit in der Münchner Innenstadt

  • Biodiversitätsführung im Botanischen Garten

  • Besuch eines verpackungsfreien Ladens

für die Schulleitung: Andrea Haberkorn

Sommerfest der SMV: Großzügige Spende für die „Kleinen Riesen“

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Das Sommerfest des Werner-Heisenberg-Gymnasiums wird traditionell von der Schülermitverantwortung organisiert und durchgeführt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Essen und Getränken werden für einen guten Zweck gespendet.

Am 24. Juli 2019 präsentierten die Jahrgangsstufen 5 bis 7 ihre Klassen mit je einem Spielstand. Neben mehreren Quiz-Ständen gab es unter anderem einen Parcours-, einen Tischtennis-, einen Dosenwerfen-, einen Beauty- und sogar einen Lacrosse-Target-Shooting-Stand. Die 8. und 9. Klassen sorgten währenddessen mit Burgern und Waffelständen für das leibliche Wohl.

Als Reinerlös des Sommerfests konnten über 1.400€ eingesammelt werden. Die Schülermitverantwortung entschied sich dafür, den Gesamtbetrag dem Palliativprojekt „Kleine Riesen“ für krebskranke Kinder in der Kinderklinik München-Schwabing zur Verfügung zu stellen.

Die Spende wurde im Rahmen des Festes von den Schülersprechern zusammen mit dem Schulleiter Herrn Eifertinger feierlich an Frau PD Dr. Dr. Teichert-von Lüttichau übergeben, die die Spende stellvertretend für die „Kleinen Riesen“ entgegennahm.

Frederik Last, Q11, für die SMV

Schulbesuch in 3D

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Ein Gebäude mitsamt Einrichtung virtuell nachzubauen, ist eine große und langwierige Aufgabe. Nicht umsonst beauftragt man dafür normalerweise ganze Architekturbüros. Den digitalen Nachbau unserer Schule erledigten jedoch die Schüler selbst – im Rahmen des P-Seminars Virtueller Rundgang durch das WHG.    FA

lesen Sie hier den ausführlichen Bericht