Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

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Schulleben

Informationen zum Abitur 2020

                                                                                            Garching, den 18.03.2020
 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserin, lieber Leser,                                                                                                                       
 
soeben kam die Meldung aus dem Kultusministerium, dass die Abiturprüfungen wie folgt verschoben werden:
 
Nach den bisherigen Planungen soll der Beginn der Abiturprüfungen auf Mittwoch, 20. Mai 2020, verschoben werden, der Ausbildungsabschnitt 12.2 verlängert sich entsprechend.
 
Die Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten findet voraussichtlich in der zweiten Juliwoche statt. Dadurch soll einerseits sichergestellt werden, dass die unterrichtgebundene Vorbereitungszeit für alle Schülerinnen und Schüler auf die diesjährige Abiturprüfung erhalten bleibt; andererseits soll dadurch gewährleistet werden, dass die für den Zeitraum der Schulschließungen geplanten Leistungserhebungen im Vorfeld der Abiturprüfungen in adäquater Weise nachgeholt werden können.  
 
Daraus ergibt sich folgender Terminplan für die Abiturprüfung 2020:
 
Schriftliche Prüfungen:

- 20. Mai: Deutsch

- 22. Mai  Geschichte / AbiBac

- 26. Mai: Mathematik

- 29. Mai: 3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch)
 
Kolloquiumsprüfungen:

- Erste Prüfungswoche: Montag, 15. Juni mit Freitag, 19. Juni 2020

- Zweite Prüfungswoche: Montag, 22. Juni mit Freitag 26. Juni 2020
 
Die mündlichen Zusatzprüfungen sind bis Freitag, 3. Juli abzuschließen; sie sind erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse der fünf Abiturprüfungsfächer abzuwickeln.
 
Die Nachholtermine für die schriftlichen Abiturprüfungen werden so angesetzt, dass eine termingerechte Bewerbung für bundesweit sowie örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge möglich ist.  
 
Weitere Informationen (schulinterne Abgabefristen und Klausurpläne, Termine für praktische Prüfungen im Sport – und Musikadditum etc.) folgen zeitnah.  
 
Die gesonderten Termine für Schülerinnen und Schüler im AbiBac werden in Kürze erwartet.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Schulleitung

Corona

Liebe Eltern und Besucher unserer Website,

Ihre Suche nach Information und Ihre Sorge bzgl. Gesundheit, Schulschließung, Notengebung, Stoffvermittlung, Aufnahme, Veranstaltungen, Kinderbetreuung, Übertritt und vielem mehr ist berechtigt.
Wir werden uns bemühen, Sie über alle sinnvollen Kanäle stets aktuell zu informieren.
Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass wir nicht nach jeder Kurzmeldung gleich reagieren: Wir wollen Ihnen Informationen geben, die nicht nur wenige Minuten Bestand haben und die Sie nicht im Regen stehen lassen – das geht aber nicht von jetzt auf gleich.
Sie erwarten von uns eine kompetente Information, die braucht Zeit.
Entsprechend bitte ich Sie um etwas Geduld.

Mit besten Grüßen

Armin Eifertinger

Nachwuchstalent Hannah Kang zieht in den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ ein

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Hannah Kang (4. von links) beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ gemeinsam mit den anderen erstplatzierten Nachwuchsforschern (Foto: Alex Tino Friedel / Flughafen München GmbH)

Hannah Kang aus der Q12 des Werner-Heisenberg-Gymnasiums hat den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ im Fachgebiet Biologie gewonnen. In ihrem Forschungsprojekt stellt sie anhand der Ernährungsgewohnheiten von Fruchtfliegen Hypothesen zu Esstherapien von Patienten auf, die an Morbus Crohn erkrankt sind. Bereits zum dritten Mal in Folge nahm Hannah am renommierten bundesweiten Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ teil. Nach einem hervorragenden 2. Platz im Regionalwettbewerb München-Flughafen im vergangenen Schuljahr prämierte die Jury sie nun mit dem 1. Platz in Biologie. Gratulation zu dieser herausragenden Leistung!

Ende März wird Hannah im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München ihre Forschungsergebnisse der Jury des Landeswettbewerbs von „Jugend forscht“ präsentieren. Davor nimmt sie außerdem am Landesseminar zur Internationalen ChemieOlympiade in Burghausen teil, zu dem die bayernweit besten 30 Teilnehmer der ersten Runde eingeladen wurden. Wir drücken ihr für beide Wettbewerbe die Daumen!

Schülerinnen und Schüler des WHG nehmen seit vielen Jahren mit großem Erfolg an Wettbewerben in den MINT-Fächern teil. Die Anmeldung ist individuell oder im Rahmen eines Wahlkurses für Nachwuchsforscher möglich. Im aktuellen Schuljahr werden Wahlkurse zur Begabtenförderung in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik angeboten.

Michael Kirchmeir

Sechstklässler nehmen an Wintersportwoche in Hinterglemm teil

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Kurz nach den Weihnachtsferien brachen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b ins traditionelle Skilager nach Hinterglemm auf. Nach einer ersten kurzen Brotzeit vor Ort wagten sich die Fortgeschrittenen mit Frau Warta und Frau Renner gleich auf die Piste, um die Gruppeneinteilung vorzunehmen und die ersten Abfahrten zu testen. Alle Anfänger gingen zunächst mit Herrn Zollner und Herrn Schulz zum Skiverleih und konnten danach auf der Übungsebene erste Erfahrungen mit dem neuen Sportgerät sammeln.

Nach dem ersten Skinachmittag stellte bereits das Beziehen der Zimmer und das Auspacken der Koffer so manchen vor schier unlösbare Aufgaben. Doch mit freundlicher Unterstützung von Mitschülern und Lehrkräften meisterten alle auch diese Herausforderung. Rückblickend lässt sich allerdings festhalten, dass einige Teilnehmer auf der Piste weit mehr Engagement zeigten als beim Ordnunghalten in ihren Zimmern.

Am ersten Abend besprachen die Lehrkräfte mit den Schülern ausführlich die Pistenregeln. An den darauffolgenden Abenden schlossen sich Vorträge über die Auswirkungen des Skitourismus auf die Umwelt, Lawinenkunde, ein gemeinsamer Brettspielabend sowie der bunte Abschlussabend an. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite mit strahlendem Sonnenschein und sehr guten Pistenverhältnissen. Insbesondere unsere Anfänger zeigten großen Ehrgeiz und Talent, was dazu führte, dass sie bereits nach wenigen Stunden auf Skiern ihre ersten Liftfahrten und Abfahrten meisterten und manche auch schon mit unseren fortgeschrittenen Skifahrern das Skigebiet Hinterglemm erkunden konnten.

Die erlebnisreichen Tage vergingen schnell und so machten wir uns am Freitag nach dem Mittagessen wieder auf den Weg nach Garching, wo wir von den wartenden Eltern empfangen wurden. Herzlichen Dank den begleitenden Lehrkräften und auch allen teilnehmenden Schülern, ohne die diesjährige Wintersportwoche nicht so sicher, angenehm und erfolgreich verlaufen wäre!                                                                Christian Schulz

Wissenschaftstag 2020 des TUMKollegs am WHG

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Beim diesjährigen Wissenschaftstag des TUMKollegs präsentierten die TUM-Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe zahlreichen Ehrengästen sowie den Zehntklässlern ein abwechslungsreiches Programm und verdeutlichten so die Bedeutung dieses Exzellenzprogramms am Werner-Heisenberg-Gymnasium.

Zunächst stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des TUMKollegs zwei ausgewählte Forschungsarbeiten vor, die die Schüler in den vergangenen eineinhalb Jahren an einem Lehrstuhl der TU München angefertigt haben. Leopold Rothmayer erläuterte dabei die Ergebnisse seiner Arbeit mit dem Titel „Analyse der Proteinkristallisation von Lysozym mithilfe von statischer Lichtstreuung“, wobei er das komplexe Thema dem Publikum sehr anschaulich darlegte. Armin Bereket führte anschließend den Nussknacker vor, der in seiner Arbeit zum Thema „Planung, Konstruktion und Bau eines automatischen Nussknackers“ entstand. Hierbei legte er den Schwerpunkt auf die Fabrikation der Gussteile, was Hand in Hand mit seinem Workshop lief, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst die Gusstechnik mit Zinn austesten durften. Es folgten einige spannende Berichte über die Auslandspraktika der TUMKollegiaten, die diese z.B. in London oder Shanghai absolviert hatten. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der außerordentlich lebendige und anschauliche Gastvortrag von Professor Dr. Dr. Fabian Theis, Leiter des Institute of Computational Biology am HelmholtzZentrum München, über die Verwendung von künstlicher Intelligenz in der Medizin. Der praktische Teil der Veranstaltung musste aufgrund der Nachwehen des Orkantiefs „Sabine“ auf den Folgetag verschoben werden, was dem Interesse der Besucher aber keinen Abbruch tat. Mit ihren Workshops boten die TUMKollegiaten ein abwechslungsreiches Programm von Modellgießen mit Zinn über Proteinbestimmung mithilfe von Lasern bis hin zu Wirtschaftssimulationen und Experimenten mit fluoreszierenden Stoffen. Eine Besonderheit in diesem Jahr war, dass es dem TUMKolleg erstmals gelang, im Rahmen des Wissenschaftstags ein professionelles Theaterstück ans WHG zu holen: Im vollen Vortragssaal begeisterte Paul Kaiser zum Abschluss der Veranstaltung als „Doktor Wahn“ im gleichnamigen Stück das Publikum.      Lukas Friedrich und Sam Goser / LN

Exkursion der Akademie ins Laser-Forschungszentrum

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Das Center for Advanced Laser Applications (CALA: https://www.cala-laser.de/) beweist als Gemeinschaftsprojekt von LMU und TUM, dass die beiden Münchner Universitäten mehr als nur ihr Standort verbindet. Diese moderne Forschungseinrichtung auf dem Gelände des Garchinger Campus lotet neue Anwendungsmöglichkeiten von Laser-Technologien mit Fokus auf die Medizintechnik aus. Umso erfreulicher ist es, dass einige Schülerinnen und Schüler der Begabtenakademie des WHG die Möglichkeit bekamen, einen ganzen Vormittag lang lebensnahe Einblicke in ein breites wissenschaftliches Feld von Teilchenbeschleunigung bis hin zur Laserspektroskopie zu erhalten.

Nach kurzem Fußweg wurde unsere Gruppe unter der Leitung von Herrn Wendrich von Prof. Dr. Schreiber empfangen, der die Teilnehmenden zu Beginn des Tages mit einem gleichermaßen spannenden und informativen Vortrag in die Thematik einführte. Jene erste halbe Stunde mit Blick auf den ATLAS reichte bereits, um unseren bisherigen Vorstellungen von Lasern einen ganz neuen Rahmen zu geben. Dieses Herzstück der Einrichtung würde es mit seiner unglaublichen Leistung von drei Petawatt (1015 W) zumindest für einige Femtosekunden (10-15 s) schaffen, selbst zwei Millionen Isar2-Kernkraftwerke in den Schatten zu stellen. Im Anschluss gab es in Kleingruppen die verschiedenen Bereiche des CALAs zu entdecken, die von den daran beteiligten Doktoranden anschaulich erklärt wurden. Auf diese Weise waren wir am Ende der Exkursion alle um eine Begegnung reicher mit dem kleineren und dafür greifbareren Bruder des ATLAS und der lasergetriebenen Ionenbeschleunigung sowie nicht zuletzt einem Interferometer und optischen Tisch zum Anfassen.

Einzig die fortgeschrittene Uhrzeit setzte dem Engagement der Jungforscherinnen und -forscher ein Limit und so wurde ein kleines rechnerisches Gedankenexperiment im Nachtrag zum Abschluss dieser rundum gelungen Veranstaltung durchgeführt.

David Callies

Vive la France! Impressionen vom Deutsch-Französischen Tag

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Mit tollen Ideen und Aktionen feierte das Werner-Heisenberg-Gymnasium auch in diesem Jahr den Deutsch-Französischen Tag. Bereits am Morgen erstrahlte das Schulgebäude in den französischen Nationalfarben: Girlanden, Wimpel, Fahnen und Plakate leuchteten in bleu, blanc, rouge. Vor Schulbeginn versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Aula und wurde von Schulleiter Armin Eifertinger auf den Tag eingestimmt. Er erläuterte: „Vor 57 Jahren schafften Charles de Gaulle und Konrad Adenauer die Grundlage für die deutsch-französische Freundschaft: Sie unterzeichneten den Elysée-Vertrag. An diesen Meilenstein der europäischen Geschichte wollen wir heute erinnern“.

Während des Tages führten die einzelnen Jahrgangsstufen auf, was sie im Französischunterricht vorbereitet hatten: Sie veranstalteten Vorlesewettbewerbe, gaben Lieder zum Besten und zeigten Wertebäume, die auf den Idealen der Französischen Revolution wachsen. Wer Lust hatte, konnte an einem Quiz über Frankreich teilnehmen und Buchgutscheine gewinnen. Auch für das leibliche Wohl war in Form von mehreren Crêpe-Ständen gesorgt. Höhepunkt war in der Pause ein Flashmob zu „Aux Champs-Elysées“, in den binnen Sekunden viele Schüler und Lehrer begeistert einstiegen.

Es war ein ereignisreicher Tag, der an die große Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung erinnerte und Frankreich mit allen Sinnen erlebbar machte. Ein großes Dankeschön an die Fachschaft Französisch und alle beteiligten Schülerinnen und Schüler!

Michael Kirchmeir

WHG-Schüler bei multimedialer Lesung zu Anne Frank

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Sphärische Klänge elektronischer Musik ziehen durch den Saal des Garchinger Bürgerhauses. Bunte Vignetten eines Comics zeichnen sich auf der Großbildleinwand über der Bühne ab. Aus dem Dunkel ertönt die Stimme von Anne Frank: „Liebe Kitty!“.

Die Schauspielerin Sunnyi Melles und ihre Tochter Leonille Wittgenstein haben vor etwa 600 Garchinger Schülerinnen und Schülern aus der Comic-Version des Tagebuchs von Anne Frank von Ari Folman und David Polonsky gelesen. Ihrer imaginären Freundin Kitty erzählt die 13-jährige Anne, wie sie die wachsende Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten erlebt. Die Neunt-, Zehnt- und Elftklässler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums hörten bei der kostenfreien Veranstaltung im Bürgerhaus zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Max-Mannheimer-Mittelschule gebannt zu: Anne Frank beschreibt ihren Alltag zunächst fröhlich, erzählt dann aber, wie sich die ganze Familie im Hinterhaus des väterlichen Büros in Amsterdam verstecken muss. Bunte, farbenfrohe Bilder aus dem Alltag einer lachenden Jugendlichen werden durch großformatig-bedrückende Zeichnungen in dunklen Pastelltönen verdrängt. Schließlich der D-Day, die Invasion der Alliierten: 11.000 Flugzeuge werfen Bomben über der französischen Küste ab. Constantin Wittgenstein untermalt mit schrillen Geigentöne den Blick von oben auf den explodierenden Bombenhagel. Am Ende entdecken die Schergen der SS und ihre holländischen Helfer das Versteck der Familie Frank. Anne wird über die Zwischenlager Westerbork und Auschwitz nach Bergen-Belsen deportiert, wo sie wenige Wochen vor der Befreiung durch die englischen Truppen einer Typhus-Epidemie erliegt.

Die multimediale Lesung aus dem Graphic Diary eröffnete neue, bewegende Zugänge zum Schicksal von Anne Frank. Die Parallelführung von historischen Ereignissen und alltäglichen Erlebnissen einer Heranwachsenden hat schon viele Generationen von Jugendlichen beeindruckt – die grafisch-akustische Darbietung von Sunnyi Melles und ihren Kindern im Bürgerhaus Garching war für unsere Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes Erlebnis.

Vorbericht zur Lesung aus der Lokalausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 10. Januar 2020: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/lesung-anne-frank-als-familiengeschichte-1.4752521

Michael Kirchmeir

Übertritt ans WHG

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