Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

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Schulleben

WHG-Schülerinnen erreichen den Landeswettbewerb „Jugend debattiert“

Regionalwettbewerb Jugend debattiert

Nach dem Erfolg im Schulwettbewerb traten vier Schülerinnen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums beim Regionalwettbewerb Südbayern 2 von „Jugend debattiert“ gegen 18 weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer von anderen Gymnasien an. In der Sekundarstufe II debattierten Sophia Ludewig (Q11) und Anna Imiela (10b) zu den Themen „Soll in der Schule für die Teilnahme an Demonstrationen, die während der Schulzeit stattfinden, geworben werden dürfen?“ und „Soll der Online-Handel verpflichtet werden, Retouren wieder oder weiter zu verwerten?“.

In der Sekundarstufe I beschäftigten sich Amelie Gotterbarm (9b) und Amelie Kemper (9c) in den beiden Vorrunden mit den Fragen „Sollen Mädchen und Jungen in naturwissenschaftlichen Fächern getrennt voneinander unterrichtet werden?“ sowie „Soll die Maskenpflicht auch während Grippeepidemien gelten?“. Unsere Schulsiegerinnen erreichten beide das Regionalfinale und gehören damit zu den 16 besten Debattantinnen und Debattanten dieser Altersstufe in Bayern. Im Finale debattierten sie zur Frage „Sollen in Deutschland keine neuen Autobahnen mehr gebaut werden?“. Amelie Gotterbarm schaffte als Zweitplatzierte in der Finaldebatte den Sprung in den Landeswettbewerb, der Ende April stattfinden wird. Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

Ein großer Dank geht an alle Schülerinnen und Schüler sowie an die Kolleginnen und Kollegen, die in den Jurys die Durchführung des Regionalwettbewerbs erst möglich gemacht haben!

Julia Mornhinweg

Wissenschaft zu Gast 18.03.21

Wissenschaft zu Gast 210318 s

Strahlende Sieger beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

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Beim digitalen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ 2021 konnten sich zwei Teilnehmer vom Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching über einen Preis freuen. Mit ihren herausragenden Projekten, die sie im Rahmen ihrer Seminararbeit an der Technischen Universität München sehr erfolgreich abgeschlossen hatten, konnten sie die Jury auf ganzer Linie überzeugen.

Moritz Gruber, Q12, gewann für seine Arbeit mit dem Titel „Kartierung und Ermittlung der Temperaturverteilung in der Wolke um den Emissionsnebel NGC 3603 anhand der Spektrallinien von Formaldehyd“ den 1. Preis in der Kategorie Geo- und Umweltwissenschaften und darf das Werner-Heisenberg-Gymnasium in der nächsten Runde, dem bayerischen Landeswettbewerb, vertreten.

Olivia Wambsganz, Q12, gewann für ihre Arbeit mit dem Titel „Optimierung der Geometrie eines ISRU-Reaktors zur Verbesserung der Energieeffizienz“ einen 3. Preis in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Preisträger und viel Erfolg beim Landeswettbewerb!

Felix Schüller

Digitaler Elternabend liefert Smartphone-Überlebenstipps für Eltern

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In Kooperation mit der Jugendsozialarbeit fand im Februar am WHG ein digitaler Elternabend mit dem Thema „Digitaler Durchblick: Smartphone-Überlebenstipps für Eltern“ statt.

Gegenüber 130 Eltern und Erziehungsberechtigten verdeutlichte der Digitaltrainer Daniel Dell´Aquia mit fundiertem Hintergrundwissen und Praxisbeispielen zum einen die Gefahren und Vorteile des Internets, der sozialen Medien und der Nutzung von Smartphones. Zum anderen führte er Tipps und Maßnahmen an, die bei einer übermäßigen Smartphone-Nutzung der Kinder helfen können.

Mögliche Sofortmaßnahmen können demnach sein, dass Eltern Interesse für die Apps ihrer Kinder zeigen. Dadurch erhalten sie einen Einblick in die Smartphone-Nutzung der Kinder und Jugendlichen. Zudem sollten internetfähige Geräte nachts aus dem Kinderzimmer entfernt werden. Wird das Smartphone kurz vor dem Einschlafen genutzt, können besonders die blauen Lichtanteile des Bildschirms den Schlaf beeinträchtigen. In einem Gespräch auf Augenhöhe sollten Mütter und Väter gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen einen Zeitplan für die Smartphone-Nutzung erarbeiten. Internetfreie Alternativen wie Sport oder Vereinsmitgliedschaften können Freiräume ohne Smartphone-Nutzung schaffen. Zu guter Letzt empfahl der Digitaltrainer den Eltern, bei der Smartphone-Nutzung selbst mit gutem Beispiel voranzugehen.

Die konkreten Tipps hatten zum Zweck, die Beziehungsarbeit zwischen Eltern und Kindern zu stärken und dazu beizutragen, dass sich ein Kind in Gefahrensituationen vertrauensvoll an die Eltern wendet. Das Smartphone wegzunehmen, wenn das Kind problematische Inhalte aus dem Internet abgerufen hat, könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich ein Kind den Erwachsenen nicht mehr anvertraut.

Stefanie Heinz / Maria Stoiber, Jugendsozialarbeit

Schulwettbewerb Jugend debattiert: WHG-Schülerinnen glänzen in Online-Debatten

Soll ein schulweiter Debattierwettbewerb auch während der Corona-Pandemie durchgeführt werden? Na klar! Gerade in Zeiten von Verordnungen und vieler Streitfragen ist das Debattieren als Austausch von Argumenten auf gleicher Augenhöhe wichtiger denn je. Der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ ist dabei nur die Spitze des Eisberges. In allen 9. Klassen wird diese Form der Argumentation über Wochen im Unterricht eingeübt, werden die Regeln ermittelt und in Klassenwettbewerben die Klassensieger ermittelt. Auch die Jury wird vorbereitend geschult, denn die sachliche und qualifizierte Rückmeldung an die Debattierenden muss ebenfalls erlernt werden.

Die Schulwettbewerbe für die Sekundarstufe I bzw. II fanden am WHG Ende Januar statt. In der Finaldebatte der Sekundarstufe I zum Thema „Soll in bestimmten Fächern während des Unterrichts Musik gehört werden“ zeigten Amelie Kemper (9c) als Schulsiegerin und Amelie Gotterbarm (9b) als Zweitplatzierte nicht nur die größte Sachkenntnis zu diesem Thema, sondern punkteten auch mit ihrem Ausdrucksvermögen sowie ihrer Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Im Finale der Sekundarstufe II debattierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Frage, ob auf Verpackungen von Fleisch- und Wurstwaren „Schockfotos“ von Haltung und Schlachtung der Tiere gezeigt werden sollen. Bei diesem Thema sah die Jury eine Debatte von besonders hoher Qualität, in der Sophia Ludewig (Q11) als Schulsiegerin und Anna Imiela (10b) auf dem zweiten Rang am meisten überzeugen konnten.

Nun heißt es für die siegreichen Debattantinnen weiter trainieren, um beim Regionalfinale ihr Bestes zu zeigen. Wir gratulieren herzlich und wünschen alle Gute für die nächste Runde des Wettbewerbs!

Katrin Warta / Annette Langl

Projekttage „Schule fürs Leben“ am WHG

Projekttage

Während des Distanzunterrichts fanden im Februar am WHG nicht nur Unterricht per Video und selbstständige Arbeitsphasen statt, sondern in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 auch drei Projekttage: ein „Kulturtag“, ein „Nachhaltigkeitstag“ und ein „Bewegungstag“. Vorbereiten hatten sie Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte des Schulentwicklungsteams „Nachhaltigkeit“ sowie weitere engagierte Lehrkräfte.

Beim „Kulturtag“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen zwei verschiedenen Aufgaben aus den Bereichen Kunst und Musik. Zum einen konnten sie eine musikalische Bildergalerie zum Thema „Wie hat Corona meine Umgebung verändert?“ gestalten. Zum anderen konnten bekannte Kunstwerke der Malerei oder Plastiken in einem Tableau Vivant nachgestellt werden. Neben zahlreichen Stillleben wurden auch bekannte Werke wie Michelangelos „Die Erschaffung Adams“ oder Munchs „Schrei“ neu interpretiert. So verwandelten sich die digitalen Klassenteams in regelrechte Kunstgalerien.

Am zweiten Tag stand das Thema „Nachhaltigkeit“ im Fokus: Was ist eigentlich Nachhaltigkeit? Wie kann man nachhaltiger kochen, einkaufen oder sogar leben? Die Fragen wurden in einem kurzen Einführungsvideo beantwortet. Im Anschluss bestand die Aufgabe der Schüler darin, nachhaltig einzukaufen, zu kochen und ihr Rezept dann mit einem Foto zu gestalten. So entstand in den Klassen eine bunte Rezeptsammlung aus Süßspeisen, Salaten oder anderen herzhaften, oft auch vegetarischen Gerichten. In den abschließenden Videokonferenzen stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass ein nachhaltiges Ess- und Einkaufsverhalten einfacher ist, als man zunächst erwarten könnte, und dass somit jeder einen kleinen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten kann.

Um im Rahmen der Projekttage mit Aktivtäten an der frischen Luft auch die Bildschirmzeit etwas zu reduzieren, stand schließlich ein „Bewegungstag“ auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler konnten wählen, ob sie ihrem persönlichen Lieblingssport nachgehen oder ein Aktivitätsbingo mit verschiedenen Freiluft-Aufgaben oder eine Outdoor-Challenge (auch gegen Lehrkräfte!) absolvieren wollten.

An allen drei Tagen entstanden kreative Projekte – bewegungsvoll, schön und lecker! Ein besonderer Dank geht an alle, die sich beim Überlegen und Erstellen der kreativen sowie abwechslungsreichen Projektaufgaben engagiert haben. Durch die Projekttage erhielt die gesamte Schulgemeinschaft etwas Abwechslung und konnte neue Kraft für die kommenden Wochen im Distanzunterricht sammeln.

Caroline Danneberg

Mission to Moon - Ein etwas anderer Wissenschaftstag des TUMKollegs 2019/2021

Aufnahmeverfahren | TUMKolleg (ovtg.de)

Auch in diesem Jahr hatten die Kollegiatinnen und Kollegiaten des TUMKollegs wieder zu einem Wissenschaftstag eingeladen, diesmal allerdings pandemiebedingt unter anderen Randbedingungen. Dieses Jahr fand der Wissenschaftstag nämlich ausschließlich digital statt.

Der Einladung zum Live-Event unter dem Motto „Mission to Moon“ über MS Teams folgten neben den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 auch viele Ehrengäste aus den umliegenden Schulen, der Kommunalpolitik sowie der Technischen Universität München (TUM).

In unterhaltsamen Vorträgen stellten die Kollegiatinnen und Kollegiaten die Inhalte des TUMKollegs dar. Dazu zählen das Studium Generale, das Besuche an Industriebetrieben sowie den Forschungsbereichen der TUM umfasst, das Anfertigen einer Forschungsarbeit an einen Lehrstuhl der TUM sowie das Auslandspraktikums, das für die meisten Kollegiatinnen und Kollegiaten in diesem Jahrgang pandemiebedingt leider ausfiel. Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte der Vortrag der Gastrednerin Frau Prof. Dr. Julia Herzen (Forschungsgruppe Physik der Biometrischen Bildgebung, TUM) zum Thema "Neue Methoden in der Röntgenbildgebung - von der Physik zur Biomedizin" dar.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Randbedingungen bis zum Beginn des TUMKollegs 2021/22 im nächsten Schuljahr wieder verbessern und alle Facetten des TUMKollegs live und vor Ort erlebt werden können.

Lars Wenwer, Q12 / Felix Schüller

WHG for future – Das Werner-Heisenberg-Gymnasium ist Umweltschule in Europa geworden

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Das WHG hat‘s trotz Corona geschafft! Mit der Auszeichnung „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ hat unsere Schule zum ersten Mal die verdiente Anerkennung für ihre nachhaltigen Aktivitäten im vergangenen Schuljahr erhalten: Diese waren neben den ohnehin laufenden Projekten wie etwa der Bienenhaltung die Einführung der Mülltrennung an der Schule sowie der Umstieg auf ressourcenschonendes Recyclingpapier.

Für dieses Schuljahr hat das Nachhaltigkeitsteam wieder einige Projekte geplant. So wurden und werden z.B. Videoclips von Schülerinnen und Schülern unserer Schule erstellt, die Nachhaltigkeitsthemen in Schule und Umgebung in den Blick nehmen. Des Weiteren gestaltete unser Team am 18.02.21 einen Nachhaltigkeitstag, der das wichtige Thema „Nachhaltige Ernährung“ behandelte.

Auch für das laufende Schuljahr strebt das Nachhaltigkeitsteam den Erhalt der Auszeichnung Umweltschule in Europa erneut an! Wir sind zuversichtlich, dass wir es auch diesmal gemeinsam schaffen!

Felix Rausch für das Nachhaltigkeitsteam

Übertritt ans WHG

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