Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

Prof.-Angermair-Ring 40, 85748 Garching, Tel.: 089 - 31 888 450

Schulleben

Frühjahrskonzert

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Am 11. April fand unser diesjähriges Frühlingskonzert statt. Die Chöre, Orchester und Ensembles sowie zahlreiche Solistinnen und Solisten unserer Schule präsentierten unter der musikalischen Leitung von Elke Kloé und Barbara Löffler einen bunten Frühlingsstrauß aus Tönen. Die Schulgemeinschaft bedankt sich sehr herzlich bei allen Mitwirkenden! (LN)

Fotos: Michael Musiol

P-Seminar Getreidesorten

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Anlässlich unseres P-Seminars mit Herrn Hanff bauen wir, neun Schüler der Q11, Getreide an, um dieses anschließend zu verarbeiten. Dazu hat uns die Stadt Garching eine ca. 220 m² große Parzelle im Bürgergarten bereitgestellt, der in diesem Jahr neu gestaltet werden soll. Wir arbeiten ohne schwere Geräte und säen per Hand, auch wollen wir keine synthetischen Dünger und Pflanzenschutzmittel einsetzen. Bei den von uns verwendeten Getreidesorten handelt es sich um Einkorn, Sommergerste, Hafer und Khorasan-Weizen. Diese wurden bereits früh in der Geschichte des Menschen kultiviert, wodurch wir einen Einblick in die Anfänge des Getreideanbaus gewinnen können. Sobald wir das Getreide im Sommer 2019 ernten, möchten wir daraus unterschiedliche Produkte herstellen, wie z.B. Brot, Kekse oder Müsli, die dann öffentlich präsentiert werden.

Wir freuen uns sehr über die Mithilfe von Dr. Hassanein vom Netzwerk Blühende Landschaften, der uns mit Werkzeug und Know-how beim Anbauen des Getreides unterstützen konnte.

Die vergangenen zwei Wochen haben wir genutzt, um das Getreide anzusähen, was auf dem Foto zu sehen ist. In regelmäßigen Abständen wollen wir die Schulgemeinschaft hier auf der Schulhomepage über unsere Fortschritte informieren.

Das P-Seminar „Alte Getreidesorten“

(Paul Bagus, HG)

Schüleraustausch der Lateinklassen mit Italien

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Felix qui potuit rerum cognoscere causas. (Vergil)

Glücklich ist, wer die Gründe der Dinge erkennen konnte.“

Nachdem uns unsere Austauschpartnerinnen und -partner bereits im Oktober besucht hatten, erlebten wir im März eine vielseitige Woche in und um Dolo, einer Kleinstadt der Region Venetiens, in der sich unsere Partnerschule „Istituto Tecnico Statatale Maria Lazzari“ befindet.

Gleich zu Beginn begegneten wir in Padua dem berühmten lateinischen Dichter Vergil am Grab des mythischen Stadtgründers Antenor. Im Sonnenschein wurden wir durch die Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten geführt, wobei wir anhand der zahlreichen lateinischen Inschriften in der St. Antonius Basilika auch unsere Sprachkenntnisse unter Beweis stellen konnten.

Neben Unterrichtsbesuchen und gemeinsamen Reflexionen über die kulturelle Begegnung stand ein ganztägiger Aufenthalt in der zur Römerzeit gegründeten Stadt Verona mit ihren prunkvollen Zeugnissen dieser Epoche an. Besonders begeisterten uns auch die zwei Tage in Venedig und der Nachmittag in Stra, wo wir die berühmte Villa Pisani besuchten, eines der prächtigsten Beispiele venezianischer Villen am Brentakanal. Unser in diesem Bildungsprogramm erworbenes geschichtliches und kunsttheoretisches Wissen demonstrierten wir in den immer wieder eingestreuten Quiz-Challenges. Unseren Horizont konnten wir aber vor allem dadurch erweitern, sodass wir uns auch „den Gründen der Dinge“ näherten, von denen Vergil einst sprach. Meist braucht man Zeit, gewinnbringende Erfahrungen und weiterentwickelte Kompetenzen, um Zusammenhänge in der Welt verstehen zu können. Nicht zuletzt stärken einen auf diesem persönlichen Weg die wertvollen Erkenntnisse über sich selbst, welche man durch das Eintauchen in eine andere Umgebung und das Leben in einer Austauschfamilie gewinnen kann. So schätzen wir uns glücklich, dabei gewesen zu sein.

Experto credite! (Vergil )

Glaubt es einem, der es erprobt hat!"

Livia, Jessi, Anna, Louisa, Anna (9e)/ HU, HF

Wissenschaft zu Gast

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Am vergangenen Donnerstag, den 4.4. 2019, war es soweit und der erste Vortrag der im Rahmen der Schulentwicklung neu gegründeten Reihe 'Wissenschaft zu Gast' konnte beginnen. Herr Prof. Dr. Dr. Jürgen Richter-Gebert, der Inhaber des Lehrstuhls für Geometrie und Visualisierung der Technischen Universität München, begeisterte das Publikum bei seinem Vortrag mit dem Thema 'Mathe, Muster und auch Töne' mit zahlreichen Bildern von Ornamenten und Parkettierungen der Ebene sowie mit klassischen Musikstücken, die man nicht nur hören, sondern auch sehen konnte. (SF)

Projekt „Europa macht Schule“ im Geschichtsunterricht der 9. Klassen

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Im Februar war das WHG an einem ganz besonderen Austausch beteiligt: Im Rahmen des Projekts „Europa macht Schule“ kam die Germanistikstudentin Giulia Castellano aus Rom, Italien, zu uns in den Geschichtsunterricht der 9B. Ihr Ziel war es, teils ernst, teils auch komödiantisch, Vorurteile und Stereotypen zu diskutieren.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fingen wir mit einer Sammlung charakteristischer Dinge an, die wir Schüler mit Italien verbinden, und vor allem eins stach hervor… Essen! Antipasti, Pizza, Pasta, Gnocchi, Caprese, Bruschetta, all das stand am Ende an der Tafel. Es folgte ein mitgebrachtes Video über italienische bzw. deutsche Stereotypen in allen Lebensbereichen: Auf den Klischee- Deutschen als Modeteufel und überzeugter Socken-in-Sandalen-Träger folgte der aus Prinzip verspätete Klischee-Italiener. Ob diese Vorurteile tatsächlich zutreffen, besprachen wir im Anschluss.

Für die folgende Pause hatten wir ein herzhaftes Frühstücksbuffet aus mitgebrachten Speisen und Getränken aufgebaut.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde uns eine ungeahnte Wissenslücke offenbart: Gesten, die italienische Tradition schlechthin. Nacheinander wurden Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die fleißig gestikulieren sollten. Die Klasse sollte die vorgegebenen Gesten dabei deuten und interpretieren.

Abschließend ist uns diese Veranstaltung als unterhaltsamer Vormittag, jedoch durch die pure Absurdität mancher Stereotypen und die Sicht auf das echte Leben in Italien auch als sehr aufklärend in Erinnerung geblieben. Wir bedanken uns sehr bei Giulia fürs Vorbeikommen und für diesen tollen Vormittag.

Jonas Grau, 9b (KL)

Sich einmischen, mitreden und überzeugen auf hohem Niveau

Der „Jugend debattiert“- Regionalwettbewerb am KAG Erding

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Im Februar 2019 ging das Debattieren in die nächste Runde: Nach dem Klassenwettbewerb, der in einen spannenden Schulwettbewerb mündete, fuhren wir Neuntklässler zum Regionalentscheid an das Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding.
Worauf es ankam? Fair und ausdauernd zu sein, sich einer Herausforderung zu stellen und vielleicht sogar persönliche Grenzen zu überschreiten. Vor allem ging es aber um eines: dabei zu sein und Erfahrungen zu sammeln.

Das WHG vertraten David Callies (9d) und Lukas Zielasko (9c), unsere durchsetzungsstarken Schulsieger. Wesentliche Funktionen hatten auch die geschulten Jurorinnen Ailada Khupatinthon (9d), Celina Greulich (9e) und Jana Stratmann (9e) sowie der Ersatzdebattant Jonas Grau (9b). Begleitet wurden wir von Frau Hoffmann, die uns neben ihrer Jurorentätigkeit unterstützend zur Seite stand.
Nach dem Empfang mit einer herzhaften Stärkung begannen die ersten Debatten, die sich um die Einführung einer Fahrradhelmpflicht und um einen Gesetzesvorschlag für ein Recht auf die Reparatur von Elektrogeräten drehten. Als dann am Nachmittag die vier Finalisten bekannt gegeben wurden, war die Aufregung groß: Tatsächlich war unser Schüler David Callies unter ihnen! Die Finaldebatte, die sich fachlich wie rhetorisch auf sehr hohem Niveau bewegte, ging schließlich um die Frage, ob der Busbetrieb im Großraum München auf Elektrobusse umgestellt werden soll. David Callies belegte dabei den zweiten Platz zog somit in den Bayerischen Landeswettbewerb ein, der am 8.4.19 im Maximilianeum in München stattfinden wird.

Die Schulfamilie wünscht David viel Erfolg im Landesentscheid!

Jonas Grau (9b), HF

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Erfolgreiche Teilnahme bei Jugend forscht

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Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Hannah Kang, Schülerin der 11. Jahrgangsstufe, hat dieses Jahr bereits zum zweiten Mal erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen.

Als Versuchsobjekt hat sie dazu ein Lebewesen gewählt, das zu den am besten untersuchten Organismen der Welt zählt – Drosophila melanogaster. Im Volksmund wird diese Fliege häufig als “Fruchtfliege“ bezeichnet. Hannah hat in ihrem Experiment untersucht, ob sich verschiedene Nahrungsmittel positiv oder negativ auf die Entwicklungsdauer der Fliege auswirken. Dazu wählte die Schülerin Nahrungsmittel, denen eine positive oder negative Wirkung auf den Darm nachgesagt wird. Hannah stellte dazu die Annahme auf, dass sich eine positive Beeinflussung des Darms auch positiv auf die Entwicklungsdauer der Fliegen auswirken müsste. In den durchgeführten Versuchen erzielte dabei vor allem der Zusatz des Nahrungsmittels Ginseng eine positive Wirkung. Der Zusatz von Kaffeepulver hingegen beeinflusste die Entwicklungsdauer negativ.

Mit den dadurch erhaltenen Ergebnissen versucht Hannah eine mögliche Esstherapie für Morbus Crohn Patienten zu entwerfen. Analysen haben ergeben, dass gewisse Gemeinsamkeiten zwischen dem Magen-Darm-Trakt des Menschen und der Fliege Drosophila bestehen.

Am 20. und 21. Februar wurde Hannah zum Regionalwettbewerb München Nord am Flughafen München eingeladen. Hannah und ungefähr 100 weitere Schülerinnen und Schüler präsentierten bei diesem Wettbewerb ihr Projekt an einem selbst gestalteten Ausstellungsstand und stellten sich den kritischen Fragen der Jury. Hannah konnte dabei die Jury überzeugen und erzielte den 2. Platz beim Regionalwettbewerb München Nord. Des Weiteren erhielt sie für ihre Arbeit ein Abonnement der Zeitschrift “Natur“.

Das WHG gratuliert Hannah zu dieser hervorragenden Leistung!   GA

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