Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching

Prof.-Angermair-Ring 40, 85748 Garching, Tel.: 089 - 31 888 450

Das Schulleben am WHG

Werner-Heisenberg-Gymnasium feiert das Willkommensfest der 5. Klassen!

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Herzlichen Dank an VB für die vorstehende Bilderserie

Nachstehend Auszüge aus der Ansprache des neuen Stellvertretenden Schulleiters Armin Eifertinger

………

Diese Feierlichkeit findet nun schon zum 28. Mal statt und wir freuen uns auch im Schuljahr 2018/19 dieses Fest feiern zu können. Es ist ein Fest der Schulgemeinschaft! Unser herzlicher Dank an alle Beteiligten (Schüler, Lehrer, Eltern, Hausmeister).

Wir, die Schulgemeinschaft, heißen euch willkommen und wir freuen uns, dass Ihr Teil unserer Gemeinschaft seid und von Jahr zu Jahr nicht nur körperlich wachst, sondern auch immer mehr den Geist der Schule vertretet.

Das kann man sich so vorstellen wie die Jahresringe eines Baumes. Mit jedem Jahr werden mehr Erfahrungen, mehr Wissen und Haltungen bei Euch entwickelt.

Die Pflanzung eines Baumes bringt zum Ausdruck, dass man an die Zukunft glaubt. Der Baum steht als Symbol für Hoffnung: es gibt einen Spruch, der lautet:

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen“

Wir pflanzen auch einen Baum, der wie der Apfelbaum Früchte trägt. Und sogar den Baum des Jahres 2018, die Esskastanie. Bei dieser Gelegenheit vielen Dank an den Bund Naturschutz, der wie jedes Jahr diesen Baum spendet.

Der Baum wird bei uns auf dem Schulgelände gepflanzt, und soll Wurzeln schlagen und dadurch auch Wind und Regen trotzen

Wir wünschen euch, dass ihr an dem neuen Standort Schule die vor euch liegende Schulzeit voller Hoffnung anpackt, kräftige Wurzeln ausbildet und dass euch dieser Standort eines Tages zu großartigen Früchten verhelfen wird.

……..

Nach der feierlichen Begrüßung wurde der Baum gepflanzt und die Kinder ließen Ihre Wünsche mit Luftballons in den Himmel steigen.

                                                                                                                                                                            Armin Eifertinger

„Lust der Täuschung“

1. Wandertag

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Wer wollte bestreiten, dass München Deutschlands -heimliche- Kulturhauptstadt ist? Umso naheliegender ist es, einen Wandertag nach einem schönen, kühlsonnigen Spaziergang, bspw. durch den Hofgarten, mit dem Besuch eines der zahlreichen Orte zu verbinden, an denen sich ein wenig Weltstadtruf, respektive -luft schnuppern lässt. Die Kunsthalle ist so ein Ort und die derzeit (bis 13.1.19) zu bestaunende Themenausstellung „Lust der Täuschung“ lässt so manches Schülerherz höher schlagen. Wo sonst kann man -gefahrlos- am Abgrund eines Wolkenkratzers stehen, um kurze Zeit später über die Vorzüge des Karussellfahrens im Hinblick auf Lernprozesse belehrt zu werden? Wer nach Till Nowaks genialem „Centrifuge Brain Project“ die Lachmuskeln wieder entspannt hat, kann im „Chalkroom“ in eine weitere virtuelle Welt eintauchen - große, unvergessliche (Programmier-)Kunst! Die dritte „Virtual-Reality“-Station sei insbesondere Bamberg-Liebhabern anempfohlen. Dass die Kunst der Täuschung keine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist, belegen zudem zahlreiche andere Werke bis hin zur Antike – ein Pflichtbesuch nicht nur für Schulklassen.     MZ

Aus Gründen des Urheberrechts enthält die vorstehende Bilderserie natürlich keine zeitgenössische Kunst.

Gegen das Vergessen

Zeitzeugengespräch mit Pavel Hoffmann

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Niemand kann das Leid eines Kindes ermessen, das seine Eltern und den Großteil seiner Familie durch feige, barbarische Morde verliert. Kein Geschichtsbuch dieser Welt vermag auch nur annähernd das Gefühl zu vermitteln, das Menschen ertragen mussten, tagtäglich einer tödlichen, willkürlichen Bedrohung ausgesetzt zu sein.
Pavel Hoffmann hat all dies durchlitten. Er hat Theresienstadt überlebt und ist den Schergen des Nationalsozialismus nur durch große Zufälle - u.a. den „Schweizer Transport“ - entkommen. Die Dankbarkeit, einen solchen Zeitzeugen zu Gast haben zu dürfen, kann folgerichtig kaum in Worte gefasst werden.

Ihr seid die letzte Generation, die uns Zeitzeugen noch erleben kann.“

Herr Hoffmann beeindruckte das Auditorium durch zahlreiche Details aus seinem Werdegang. Viele Fotografien seiner Familie, ihren Wohnstätten, aber auch so entsetzlich schlimmer Dokumente, wie etwa der Mordvollzugsmeldungen, ließen das unfassbare Grauen, wie man an den bedrückten Mienen der Zuhörerschaft erkennen konnte, plastischer erscheinen.

Solange Israel existiert, kann sich der Holocaust nicht wiederholen.“

Auf Schülernachfrage wurden auch aktuelle Entwicklungen diskutiert. Eine einfache Lösung des latenten Nahostkonflikts etwa sieht der Zeitzeuge nicht. Nach wie vor gäbe es Staaten im arabischen Raum, die den Judenhass in ihrer Verfassung institutionalisiert hätten, wodurch eine Aussöhnung nur schwer denkbar sei.

Antisemitismus war und ist immer die Folge von Vorurteilen, Neid, Gier, Fanatismus und einer unermesslichen Dummheit der Antisemiten“

Es bleibt der Appell an die jungen Menschen, sich der Geschichte bewusst zu sein und in ihrem Lebensumfeld antisemitischen Strömungen entgegenzutreten.

Solange man nicht entschlossen dem offenen, wie auch dem verdeckten Antisemitismus null Toleranz zeigt, werden die Antisemiten immer die Oberhand gewinnen.“

Wir wünschen Herrn Hoffmann die Kraft, dass er nicht nur viele weitere Schüler nachhaltig wachrütteln kann, sondern, dass er, wie intendiert, seine Memoiren - „Wunder aus Theresienstadt“ - fertigstellen wird können, um so noch mehr Menschen mit seiner Botschaft zu erreichen. Und wir freuen uns mit ihm, dass er hoffentlich dennoch ausreichend Zeit findet, die er mit seiner Familie und seinem Urenkel (!) verbringen kann.  MZ